Sechs häufige Korrosionsprobleme und vier Hauptursachen für Rostschäden

17. Juli 2026 Lang Fang Zhushan Pulverbeschichteter Schlitzwinkel

I. Sechs häufige Korrosionsprobleme bei pulverbeschichteten Schlitzwinkeln

In feuchten Kellern, geschlossenen Lagerhallen während der Regenzeit, Werkstätten mit Wasserdampf sowie in Küstengebieten weisen pulverbeschichtete Winkelprofile eine deutlich geringere Korrosionsbeständigkeit auf als feuerverzinkte Profile. Auf Baustellen treten häufig sechs typische Rostprobleme auf:

  1. Lokale Rostflecken an durch Unfälle beschädigten Stellen Durch Reibung und Stöße während des Transports und der Montage kommt es zu Rissen und Ablösungen der Beschichtung, wodurch an den beschädigten Stellen der blanke Stahl freigelegt wird. Innerhalb kurzer Zeit bilden sich rotbraune Rostflecken, die sich nach außen ausbreiten und die umgebende Beschichtung verunreinigen.
  2. Schnelle Rostbildung an Schnitt-, Bohr- und Verbindungskanten Durch das Schneiden und Polieren vor Ort wird die Beschichtung an den Kanten vollständig entfernt. Ungeschützte, blanke Schnittkanten sind die Teile des gesamten Winkelprofils, die am schnellsten korrodieren. Der Rost dringt nach innen vor und löst die umgebende Beschichtung ab.
  3. Blasenbildung und Ablösung der Beschichtung bei langfristig hoher Luftfeuchtigkeit: Wasserdampf aus Kellern und feuchten Lagerräumen dringt kontinuierlich zwischen die Beschichtung und den Stahluntergrund ein, wodurch die Beschichtung Blasen bildet und sich großflächig ablöst, wodurch große Stahlflächen dem schnellen Rostbefall ausgesetzt werden.
  4. UV-Alterung, Kreidung und Rissbildung bei Außenanwendung Langfristige Sonneneinstrahlung auf Dächern und im Freien führt zur Alterung der Pulverbeschichtung, wodurch diese spröde und kreidig wird. Durch Oberflächenrisse geht die Schutzfunktion verloren, und Regenwasser greift den Stahluntergrund direkt an.
  5. Galvanische Rostflecken durch den Kontakt mit unterschiedlichen Metallen: Wenn pulverbeschichtete Winkelprofile direkt mit Edelstahl, Aluminiumhalterungen oder Kupferbeschlägen verbunden werden, dringt feuchter Wasserdampf durch die dünne Beschichtung und löst elektrochemische Reaktionen aus, wodurch sich an den Verbindungsstellen große dunkle Rostflecken bilden.
  6. Durchdringungskorrosion durch schwache Säure- und Laugendämpfe In Dämpfanlagen für Lebensmittel und in Anlagen der Leichtchemie dringen kleine Säure- und Laugenmoleküle durch Lücken in der Beschichtung ein und greifen den darunterliegenden Stahl langsam an, wodurch die Beschichtung von innen heraus Risse bekommt.
      

II. Vier Hauptursachen für den Versagen des Rostschutzes bei pulverbeschichteten Schlitzwinkeln

  1. Erhebliches Missverhältnis zwischen Materialauswahl und Einsatzumgebung: Pulverbeschichtete Winkelprofile sind ausschließlich für vollständig trockene Innenräume geeignet. Werden sie in feuchten Kellern, im Außenbereich, in Küstengebieten oder in Werkstätten mit hoher Luftfeuchtigkeit eingesetzt, versagt die Beschichtung innerhalb kurzer Zeit.
  2. Nicht standardmäßige Bauarbeiten vor Ort: Durch Schneiden, Schleifen und grobe Montage entstehen Kratzer und Risse in der Pulverbeschichtung. Nach der Montage werden Schnittkanten und beschädigte Stellen nicht mit einer speziellen Ausbesserungsfarbe versiegelt, sodass der blanke Stahl Feuchtigkeit und Korrosion ausgesetzt bleibt.
  3. Nicht normgerechte Lager- und Stapelbedingungen: Die Winkelprofile werden ohne Feuchtigkeitsschutzfolie direkt auf nassem Boden in luftdichten, schlecht belüfteten Lagerhallen gestapelt, was bereits vor der Montage zu Blasenbildung auf der Beschichtung und Rostflecken an den Kanten führt.
  4. Fehlende regelmäßige Inspektionen und Instandhaltungsarbeiten: In feuchten Lagerhallen und halboffenen Werkstätten finden keine halbjährlichen Inspektionen statt. Kleinere Kratzer durch Zusammenstöße werden nicht behoben, und Roststellen breiten sich im Laufe der Zeit aus und führen zu großflächigem Abblättern der Beschichtung.
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